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Liebe Freundinnen und Freunde!Der erste Newsletter in diesem Jahr hat etwas länger auf sich warten lassen. Zu Frühlingsbeginn ist es nun soweit. Der Alternativenforen Folder liegt frisch gedruckt bei uns im Büro (Global 2000, Neustiftg.36, 1070 Wien) - kann bei Bedarf geholt oder bestellt werden. | |||
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Die guten Lösungen liegen oft so nah und in diesem Fall liegt uns eine grundlegende zu Füßen. Es geht um unsere Böden, um Humus-Aufbau und dessen Bedeutung für die Bindung von CO2 und somit für die Rettung des Weltklimas. Die Ökoregion Kaindorf in der Oststeiermark forscht und experimentiert dazu und hat die Produktion des Films "Humus – die vergessene Klima Chance" initiiert. Um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen, brauchen wir fruchtbare Böden und müssen Humus aufbauen! Die Art der Bodenbearbeitung und der Landwirtschaft ist für das Weltklima und die Ernährung der Weltbevölkerung von großer Bedeutung. Das Alternativenforum Horn war von diesem Film so beeindruckt, dass sie nun am 7.Mai einen Humus Aktionstag planen mit Infotischen, Kompostparty, Humuslehrpfad, Kasperltheater, Vortrag vom Biobauern Franz Brunner u.v.m. Der 50 minütige Film Humus wird am 9.Mai um 20Uhr im Stadtkino Horn gezeigt. Ziel ist es viele Menschen auf dieses Thema aufmerksam zu machen und vor allem Bauern zum Umdenken anzuregen. | ||
Die steirische Landesregierung ist fest entschlossen, im April ein Budget zu beschließen, das zu drastischen Kürzungen im Gesundheits-, Bildungs-, Sozial- und Kulturressort führen wird. Viele der Betroffenen haben aber bereits einen hohen Preis für die Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre zahlen müssen. Eine Debatte darüber wird erst gar nicht zugelassen, dabei treffen die geplanten 25 % Einsparungen gerade jene am härtesten, die auf eine Unterstützung durch die Politik am meisten angewiesen wären. Die Plattform 25 ruft am Freitag, 25. März 2011 in Graz zur Demonstration auf, um die Öffentlichkeit auf die Probleme, die durch die Einsparungen entstehen, aufmerksam zu machen. Mehr ... | |||
Vor 25 Jahre Tschernobyl, jetzt die Jahrhundertkatastrophe in Japan. Atomkraft ist nicht sicher und wird es auch nie sein! Angesichts der vielen Opfer und des unermesslichen Leides ist es Zeit für einen schnellstmöglichen weltweiten Atomausstieg, es ist Zeit für die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen und für eine demokratische, ökologische und soziale Energieversorgung. Unterstützt die von GLOBAL 2000 ins Leben gerufene Petition ABSCHALTEN! JETZT!, die eine sofortige Abschaltung aller Hochrisiko-Reaktoren in Europa, einen Stopp für Laufzeitverlängerung und Neubaupläne von AKWs, einen Abschaltplan für alle anderen europäischen AKWs bis 2020, den Stopp der Milliarden-Subventionen an die Atomindustrie und nachhaltige Investitionen in erneuerbare Energien und Effizienz fordert!
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Das neue Buch "Ernährungssouveränität" von Attac und ÖBV-Via Campesina stellt die europäische Agrar- und Lebensmittelpolitik zur Diskussion - denn noch heuer wird die EU-Kommission Vorschläge für die anstehende GAP-Reform 2013 vorlegen. Die gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) steht im Kreuzfeuer der Kritik. Der Großteil der öffentlichen Gelder fließt in die Hände von GroßgrundbesitzerInnen und an die exportorientierte Lebensmittelindustrie. Die fortschreitende Industrialisierung und Überproduktion in Europa ist nicht nur verantwortlich für massive Umweltprobleme - sie zerstört auch die Landwirtschaft des globalen Südens. Gleichzeitig verzeichnen Agromultis und Supermarktketten steigende Profite und erhöhen ihre Preisspannen. Mit der Explosion der Lebensmittelpreise wird offensichtlich, wie problematisch unser Lebensmittelsystem organisiert ist. Das Buch leistet einen Beitrag zu einem besseren Verstehen der GAP und stellt eine zivilgesellschaftliche Alternative vor. Im Zentrum steht das Konzept der Ernährungssouveränität, welches sich an einem ökologisch und sozial nachhaltigen Landwirtschafts- und Lebensmittelsystem orientiert. Es wird von einer bäuerlichen Landwirtschaft getragen, erzeugt gesunde Lebensmittel für alle und sichert den Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, ein gerechtes Einkommen. | ||
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Die Gestaltungsprinzipien, die Erfahrungen und das Handwerkszeug der Permakultur helfen uns Antworten und Lösungen zu finden auf die dringlichen Fragen "Wie ernähren wir uns in Zukunft?", "Wie schaffen wir fruchbare Böden?", "Wie können wir von den Überschüssen der Natur leben?". Die Ethik der Permakultur beinhaltet die Sorge um die Erde und um die Menschen und fordert auf, gerecht zu teilen und sich einzuschränken!
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Zur Bekämpfung der neuen Armut, wurde 2007 das BürgerInnenforum "Ein Grund zu kommen - Grundeinkommen" in Kapfenberg ins Leben gerufen, wo sich engagierte, betroffene, frustrierte, interessierte Frauen, Männer und Jugendliche treffen können um neue Wege zu finden, handlungsorientiert und partizipativ die soziale Zukunft mitzugestalten. Bis heute haben 1284 Menschen an den seither einmal im Monat stattfindenden kostenlosen Frühstücken teilgenommen, wobei sich immer wieder neue TeilnehmerInnen zu einem "harten Kern" von 10 bis 20 fixen MitstreiterInnen einfinden. Ziel ist nicht nur mit interessierten und engagierten Personen ins Gespräch zu kommen, Aufklärungsarbeit zu leisten, Verunsicherungen die auftauchen, zu formulieren und zu klären, Netzwerke zu knüpfen, Freiheit und Partizipation einzuüben, MultiplikatorInnen auszubilden, die zu selbstermächtigendem Handeln anleiten, sondern vor allem einen immer kritischeren Blick, auch für soziale, demokratische, ökologische, finanzielle Zusammenhänge hinter den Dingen zu bekommen. Aus der Initiative heraus ist der Verein "Vernetzungskugel - Plattform für vernetztes Denken und Handel" entstanden, der auch andere Aktionen wie z.B.Straßentheater und Packerl-Verteilaktionen organisiert. | ||
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Attac Österreich, Greenpeace Österreich/CEE und Südwind veranstalten heuer zum dritten Mal die AktionsAkademie - diesmal von 1. bis 5. Juni in Eggenburg in Niederösterreich. Die ersten zwei AktionsAkademien waren ein großer Erfolg und so wird auch heuer wieder zum leidenschaftlichen, aktionistischen, bunten, musikalischen, friedlichen und positiven Protestieren eingeladen! Es gibt spannende Workshops und Seminare wie zum Beispiel Recht für AktivistInnen, Überblick über Aktionsformen, Großpuppenbau, Food Coops, Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, Moderation für Gruppen, Straßentheater, SambAttac-Seminar, Clownerie, u.v.m. Was nützen die besten politischen Grundrechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit, wenn sie nicht von engagierten Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden, um selbst einen positiven Einfluss auf die eigene Zukunft zu nehmen? Dafür braucht es das "Handwerkszeug" für eine gewaltfreie Nutzung der Grundrechte. | ||
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"Eine andere Welt ist möglich. Sie ist bereits im Entstehen. An stillen Tagen kann ich sie atmen hören." (Arundhati Roy) | |||