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 | Die Kraft der Zivilgesellschaft ist immer mehr gefragt! Wir haben die Chance in einer Zeit zu leben, in der es überall nach Veränderung ruft und wir aufgefordert sind, diese Veränderung zu gestalten. Auf vielen Ebenen ist Engagement möglich und wichtig, jedeR dort wo er/sie gerade steht und einen Beitrag leisten kann. Mutig sein, mitmischen, Verantwortung übernehmen und sichtbare Zeichen setzen, wie beim großen Protestmarsch in Wien für ein Zukunftsbudget, oder beim Gründen von lokalen Initiativen, um es selbst einfach anders zu machen und alternative Lösungen von unten wachsen zu lassen.
"Wir sind die, auf die wir warten" - legen wir los!
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 | Die Plattform Zukunftsbudget ruft zum Protest am Samstag 27.11. auf, denn Budgetkonsolidierung und Investitionen in die Zukunft sind kein Widerspruch! Kein Sparen bei der Familienbeihilfe! Kein Sparen bei der Pflege! Vorrang für Investitionen in Bildung und Soziales! Eine Allianz von bereits 70 unterschiedlichsten Organisationen unterstützen die Plattform und rufen auf, sich aktiv an den Protesten zu beteiligen. Jetzt gilt es, am Samstag diesen breiten Protest gegen das Bundesbudget öffentlich sichtbar zu machen. Komm am 27.11. mit deiner Familie um 13.00 Uhr zum Julius-Raab-Platz (Urania) und beteilige dich an der Demonstration. Gemeinsam können wir ein starkes Zeichen gegen die unsozialen Einsparungen setzen! Damit dies für Menschen aus allen Bundesländern möglich wird, hat die Plattform Zukunftsbudget auch Busse aus fast allen Bundesländern organisiert. Eine interaktive Grafik gibt Aufschluss über die Budgetkürzungen in den verschiedenen Bereichen.
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 | Der erste Jahrgang dieses Lern- und Werdegangs für GestalterInnen des Wandels hat alle Beteiligten beflügelt und viel bewegt. Nun gehts auf zur zweiten Entdeckungsreise mit neuer Besatzung. Das Schiff des nächsten Jahrgangs steht bereits im Hafen: auch 2011 werden die Segel wieder gehisst und für diese Reise werden noch motivierte, vielfältige, kraft- und liebevolle Crewmitglieder gesucht. Auf dem Weg zum Wandel. Ahoi. "Pioneers of Change" unterstützt GestalterInnen des Wandels ein Jahr dabei, ein Projekt oder eine Organisation aufzubauen. Von Visionsarbeit, Projektdesign, Finanzierung, Öffentlichkeitsmarketing bis zu ganz persönlichen Themen wie: Was brennt in mir? Was will ich zum Wandel beitragen? Am 30.11 wird das Schiff präsentiert - die Idee und die Menschen - und die Reise des Jahres 2011 - den Ablauf und die Stationen. Da gibt es die Möglichkeit mehr über den Lerngang zu erfahren, sich persönlich kennen zu lernen und fragend voranzuschreiten. Wir legen los! Mehr dazu ... |
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 | Kann die Zivilgesellschaft ein Hoffnungsträger sein, wenn es um die vielen Herausforderungen unserer Zeit geht - wie etwa in Fragen der Migration und Integration, des demografischen Wandels, oder von Wachstum und Beschäftigung? Wo liegen die Möglichkeiten und wo liegen die Grenzen für eigenverantwortlich engagierte Menschen oder Gruppen? Diesen spannenden Fragen widmet sich das aktuelle Monatsthema auf dem Nachhaltigkeitsportal Österreichs und gibt zudem einen Überblick über die Grundlagen und Formen zivilgesellschaftlichen Engagements in Österreich. Zum Weiterlesen ... |
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 | Nachdem dieses Wochenende (27.-28.11.) das Training für StadtwandlerInnen (Transition Town Training) in Wien stattfindet, gibt es eine Woche später gleich noch eine Gelegenheit am Abend, sich zum Thema "Stadt im Wandel" auszutauschen und interessante Impulse zu hören: am 3.12. um 18.00 Uhr in der Weyrgasse 1030 Wien. Wie können wir städtische Grünflächen in essbare Landschaften und hängende Gärten verwandeln? Die Permakultur bietet dazu viele kreative Lösungen. Bernhard Gruber (Perma-Norikum) zeigt leicht umsetzbare Methoden für urbane Permakultur, Christine Hochsteiner (A*stern) erzählt aus ihrer Erfahrung mit interkulturellen Gemeinschaftsgärten in Kärnten und Angelika Wohofsky (Projekt Life) ist als Journalistin den Schauplätzen der Nachhaltigkeit auf der Spur. Anschließend an diese Impulse, eröffnen wir einen Projekt- und Ideen "Marktplatz" und laden zum persönlichen Austausch mit Menschen ein, die aktiv werden wollen oder schon lange ihre Gärten und Dächer begrünen. Es gibt Raum für informelles Fragenstellen, Vernetzen und Tipps austauschen. Was sind die ersten Schritte bei der Erschaffung eines Gemeinschaftsgartens? Welches Obst und Gemüse kann ich auf kleiner Fläche, im Innenhof oder am Balkon, in der Stadt anbauen? Was bedeutet Guerilla und Flash Gardening? Gibt es dafür Förderungen von der Stadt Wien? Welche Projekte gibt es schon? Mehr dazu ...
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 | Der Themenabend "Lebensmodelle im Wandel" - Ökodorf am Land und in der Stadt begann den roten Faden der Veranstaltungsreihe „Wege für die Zukunft“ zu spinnen und gab einen schönen Einblick in den persönlichen Lebenswandel zweier Menschen, aus deren Erfahrungen Vieles zu lernen ist. Martin Stengel aus dem Ökodorf Sieben Linden stellte die Wendepunkte in seinem Leben offen dar und was ihn bewegt hat, sich für das Experiment Ökodorf und ein Leben mit kleinstmöglichem ökologischen Fussabdruck zu entscheiden. Ebenso hat Heinz Feldmann ein pointiertes und mutiges Resumé gezogen über seinen Wandel vom profit- zum gemeinwohl-orientierten Unternehmer, der seinen Lebensstil komplett verändert hat. Ein roter Faden zog sich durch den Abend, der allen Teilnehmenden nach jedem Impuls die Möglichkeit gab innezuhalten und auf Kärtchen zu notieren was sie sich davon mitnehmen wollen oder selber machen wollen. Der Austausch in Kleingruppen führte zu guten Gesprächen und neuen Begegnungen an diesem Abend. Wer neugierig ist, was es mit dem roten Faden auf sich hat oder mehr Infos zu den Referenten haben möchte, kann sich gerne an uns wenden info[at]alternativenforen.at |
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 | Wie der Singing for Change - Workshop in mir nachklang…
Was kann denn Bitteschön singen zum Wandel beitragen, wurde ich gefragt. Ob Singen, Tanzen oder andere kreative Ausdrucksformen - häufig wird deren Beitrag zur Friedensgestaltung angezweifelt oder als hippiesque belächelt. Was verWandelte sich in mir, und in uns als Gruppe in den zwei Tagen des gemeinsamen Singens? Natürlich, unsere Stimmen öffneten sich in bisher unerforschte Höhen und Tiefen, wurden von Lied zu Lied kraftvoller - und doch gleichzeitig feinfühliger für die zarten Nuancen von Tönen und Klängen. Auch unsere Ohren öffneten sich, für die Musik die aus uns selbst heraussprudelte! Ganz automatisch entwickelte sich eine Achtsamkeit in der jedeR für sich damit spielte, die eigene Stimme in das Ganze einzubetten, auf eine Weise in der das Eigene mit dem Gemeinsamen harmoniert, anstatt es entweder zu stören, zu überStimmen oder darin zu verblassen. In manchen Momenten waren wir einfach nur überrascht und beglückt wie schön und klar unsere Stimmen ineinander flossen und wir gerade wirklich etwas Gemeinsames erschaffen hatten. Im bunten Mosaik aus afrikanischen, indischen, hebräischen und englischen Liedern stellten wir auch mit etwas Bedauern fest, dass viele von uns kaum noch Lieder in der eigenen Sprache, geschweige denn dem eigenen Dialekt singen konnten. Im Gegensatz zu unzähligen anderen Kulturen, in denen gemeinsames Singen und Tanzen integrale Bestandteile des Gemeinschaftsgefüges darstellen, werden sie in unserer Gesellschaft zunehmend vergessen - oder ausschließlich passiv konsumiert. So ging ich mit zweierlei Gefühlen nach Hause: Dankbarkeit im Herzen und gleichzeitig die Sehnsucht, Singen und Feiern wieder mehr Raum zu geben in meinem individuellen als auch gemeinschaftlichen Alltag. (Katya Buchleitner) Wer mehr über das Chorwochenende mit Martin Stengel wissen möchte oder selbst eines organisieren will, kann sich gerne an uns wenden info[at]alternativenforen.at
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 | Immer mehr Menschen interessieren sich für ein Wirtschaften, das auf Gleichheit, Partizipation und Solidarität beruht, das die Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt und dem Profitstreben eine Absage erteilt. Vielfältige Beispiele - von Gemeinschaftsgärten über Transition Towns bis hin zu Kooperativen und besetzten Betrieben - zeigen: "Ökonomien von unten" bieten eine Alternative zu Staatsplanung und Kapitalverwertung. Es ist jedoch noch viel zu tun, um Solidarische Ökonomie zu einer Perspektive zum Kapitalismus und seiner Krise zu entwickeln. Die "Winter School Solidarische Ökonomie" wird von 25.-27. Februar 2011 in Villach stattfinden und lädt zu Beiträgen ein. Workshops oder einfache Diskussionsrunden sollen der Vernetzung von AktivistInnen, dem Erfahrungsaustausch und der Planung von Projekten dienen. Daneben wird es viel Gelegenheit zu lockerem Beisammensein und Entspannung geben. Um Anmeldung von TeilnehmerInnen wird gebeten, ebenso im Fall von Workshops oder Diskussionsrunden. Das Programm wird nach Einlangen der Beiträge erstellt und ausgesandt. Kontakt: krisu[at]riseup.net
VeranstalterInnen: Kritische & Solidarische Universität, ÖIE Kärnten, Unabhängige GewerkschafterInnen Kärnten. |
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 | Um unser Leben so zu gestalten, dass wir nicht mehr von der Erde nehmen, als wir zurückgeben können und auch Krisenfestigkeit aufbauen, haben wir noch viel zu lernen ... vor allem von der Natur. Die Permakultur - von permanent agriculture abgeleitet - beruht auf einem Denken in ökologischen Zusammenhängen und Wechselwirkungen, mit dem Ziel, dauerhafte, sich selbst erhaltende Systeme aus Pflanzen, Tieren und Menschen zu entwickeln. Regionale Selbstversorgung beginnt vor der eigenen Haustür und lässt Nahrung für Körper, Geist und Seele wachsen. Permakultur unterstützt uns dabei, wieder zu Expertinnen für unser eigenes Leben zu werden. Sie möchte helfen, den achtsamen Umgang mit der Natur, mit den Mitmenschen und mit sich selbst zu leben - und damit Lebensfreude machen! Ein Hauptaugenmerk wird auf die optimale Nutzung unserer erneuerbaren Ressourcen gelegt. Ein ausführlicher Permakultur-Designkurs findet kommendes Jahr von 31.Juli bis 13.August 2011 in Wels/OÖ statt. Mehr über die Kursinhalte erfährt ihr hier |
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 | Sorry :-) ... nennen wir es "Stadt im Wandel", aber vielleicht wird ja Transition = Übergang irgendwann zu einem geläufigen Begriff. Übergang wohin, wozu? Der Übergang von unserer derzeitigen, durch Öl angetriebenen Wirtschaft zu einer lokal organisierten und lebenserhaltenden Gesellschaft. Es ist notwendig sich über scheinbar selbstverständliche Dinge Gedanken zu machen. Denn vom geheizten Heim bis zum Einkaufssackerl und dem Salat im Jausenweckerl hat fast alles in unserem Alltag mit der knapp werdenden Ressource Öl zu tun. Wie man sich Schritt für Schritt vom Öl verabschieden kann und auf lokale Wirtschaftskreisläufe rückbesinnen, auf sanfte Art und Weise, damit beschäftigt sich seit 2004 die Transition Town Totnes in England, die diese Bewegung ins Rollen gebracht hat. Seither sind hunderte von Gemeinden in England und weltweit diesem Beispiel gefolgt. In Deutschland wurde Transition Town zuerst mit Energiewende übersetzt und davon gibt es bereits 7 Initiativen: in Bielefeld, Berlin Friedrichshain-Kreuzberg und Witzenhausen, um nur einige zu nennen. Diese Initiativen verbinden Menschen aus verschiedenen Lebensphasen, Regionen und Kulturen, Es geht um konkrete Projekte im nahen Umfeld, wie die Gestaltung von Parks oder der Schaffung von Gemeinschaftsräumen, Tauschbörsen und anderen innovativen Ideen. In Hannover fand vom 19.-21. November eine Konferenz mit Beteiligung vieler europäischer Transition Bewegungen statt. Dort gab es ein buntes Programm mit Workshops und Vorträgen zu spannenden Themen wie gewaltfreie Kommunikation, Dragon Dreaming, Action Learning oder auch Permakultur. Mehr davon gibt’s am Konferenzblog nachzulesen. Ein empfehlenswerter Artikel ist auch in der 4.Ausgabe des OYA-Magazins ("anders denken. anders leben") zu finden. In Österreich bietet die Vernetzungsplattform Transition Austria allen interessierten Personen Raum zum Kennenlernen und voneinander Lernen. In zwei Tagen startet das erste Transition Town Training in Wien! Literaturtipp: Energiewendehandbuch – Anleitungen für zukunftsfähige Lebensweisen von Rob Hopkins (dem Begründer der Initiative in England). |
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 | Termine interessanter Veranstaltungen und Aktionen sind hier zu finden. |
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 | "Eine ander Welt ist möglich. Sie ist bereits im Entstehen. An stillen Tagen kann ich sie atmen hören." (Arundhati Roy) |
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